Sie fragte mich mit einem leichten Grinsen ob ich etwas dagegen hätte, wenn
sie die Wartezeit hier in der Werkstatt verbringen würde. Ich hätte Nein sagen sollen, denn
irgendwie lag schon etwas in der Luft. Aber ich konnte es einfach nicht und kroch stattdessen
unter dem Auto hervor und versuchte mir meine Hände an der Hose zu säubern. Um nicht
ganz so unbeholfen dazustehen, zwängte ich Alicia ein blödes Gespräch über die Berufsschule
auf. Höflich antwortete sie auf alle meine Fragen und ließ dabei ihre Fingerspitzen zärtlich
über die Motorhaube des Autos gleiten. Auch wenn ihr jetzt lacht: Ich konnte meine Augen
nicht von diesen Bewegungen abwenden und es machte mich irgendwie an. Das mag
eventuell daran liegen, dass ich mir vorstellte, statt dem Auto würde sie mich so streicheln.
Wieder einmal versuchte ich mich zusammen zu reißen und starrte gezielt in eine andere
Richtung. Schweißperlen standen mir auf der Stirn und ich schaute immer wieder auf meine
Uhr und hoffte, die Stunde würde bald vorbei sein. Ich spürte ganz genau, dass ich mich nicht
ewig zurückhalten konnte.